Auf nach Sendai und nach Tokyo

Wir kommen zu Mittag in Sendai an und spazieren gemütlich zu unserem Hostel. Leider hat das noch zu, es ist nur ein kleiner Familienbetrieb. Wir haben aber Glück und daher können wir unsere Rucksäcke abstellen und sind Gewichtbefreit unterwegs.
Auf den kleinen Hügel, auf dem die Burg von Date Masamune gestanden ist, wandern wir recht flott und sehen uns oben um. Der Blick über Sendai ist toll, hier in der Stadt selbst merkt man eigentlich nichts von der Katastrophe die sich 2011 ereignet hat. Wärend alle Welt den Brennpunkt auf Fukushima gerichtet hatte, ist Sendai ja durch das Erdbeben und die Flutwelle am schwersten erwischt worden.

Wir wandern zurück und genehmigen uns ein gutes Sushi um unseren Magen zu füllen. Es ist das klassische Laufbandsushi, welches in Japan aber immer pro Teller (farblich kodiert) bezahlt wird. Wir essen aber nicht alles vom Band, sondern bestellen beim SushiChef unsere Lieblingsstücke direkt. (Es wird dadurch nicht teurer, es zählt noch immer die Farbe des Tellers)

Abends kehren wir wieder im Hostel ein und müssen feststellen, dass wir nicht mehr in unser Onsen fahren können. (eigentlich sind wir deswegen nach Sendai gekommen) Na gut, dann kaufen wir uns halt was zu trinken und verbringen den Abend im Hostel. Was solls.

Spät fallen wir ins Bett, aber morgen hat ja keine Eile.

Trotz der langen Nacht sind wir früh wieder unterwegs und fahren nach Tokyo. Es ist nurmehr eine recht kurze Zugfahrt und dann quartieren wir uns in einem privaten Raum in einem Hostel ein. Diese japanischen Zimmer sind schon sehr toll. So gemütlich schläfts sichs sonst nirgends am Boden.

Den Abend verbringen wir mit einem Spaziergang und plaudern im Hostel. Morgen wollen wir auf den Fischmarkt gehen, daher gehts früh ins Bett.

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