Kyoto

Wieder einmal komme ich nach Kyoto und es ist wie immer herrlich. Wir haben ein völlig neues Hostel, der Besitzer hat es vor nicht ganz einem Monat aufgesperrt. Er hat einen außerordentlich guten Kaffee und wir entspannen uns kurz, bevor wir durch einen alten Palast spazieren.
























Zwei Stunden später sind wir zurück und gehen dann mal essen. Wir suchen uns einen kleinen Sushiladen. Hier gibt es zwar auch ein Band, aber man zahlt nicht all you can eat, sondern pro Teller und unterschiedliche Teller haben unterschiedliche Preise.
Frisch gestärkt sind wir wieder unterwegs und sehen uns ein wenig um. Dann liefern wir unsere 
Touristenausrüstung ab und tauchen ein ins Nachtleben von Kyoto. Zuerst gehen wir in ein Yakitori um Spieße zu essen, dann probieren wir eine Disco. Mit dem Lift geht es in den sechsten Stock und dann an der Empfangsdame vorbei in einen leeren Raum. Ein totaler Reinfall. Wir trinken noch schnell unser Freigetränk und dann geht es ab in den zweiten Club. Dort ist dann aber auch die Hölle los. Wir tanzen bis in die frühen Morgenstunden und gehen dann aufgedreht in Richtung unseres Hostels.

Der zweite Tag in Kyoto.

Nachdem wir uns bis um 12 Uhr ausgeschlafen haben, machen wir uns auf die Stadt noch weiter zu erkunden und tun das mit einem Spaziergang bis zu einem alten Tempel. Kurz bevor wir unser Ziel erreichen kommen wir an einer Schnittechnikvorführung von Schwertkämpfern vorbei. Dabei werden zusammengerollte Reisstrohmatten mit dem Schwert so durchschnitten, dass die erste Rolle, wenn mehrere Schnitte durchgeführt werden, erst dann den Boden berührt, wenn alle Schnitte fertig sind. Es geht also um Geschwindigkeit und Präzision. Ein paar tolle Fotos sind dabei entstanden.

Später entdecken wir einen riesigen Friedhof und sind letztendlich dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit beim Hotel angelangt. Nachdem wir schon mächtig Hunger haben, aber auch gerne in ein Onsen gehen würden, entschließen wir uns zuerst zu Baden und erst später zu Essen. 
Im Onsen ist es gewohnt entspannt und es gibt auch eine Sauna in der wir unsere müden Muskeln wieder etwas aufpeppeln.

Nach dem Onsen fahren wir in die Stadt und suchen uns ein Gyoza Restaurant. Leider sind alle Restaurants schon ziemlich voll, also dauert das etwas länger und als wir schließlich fündig werden, hauen wir so richtig rein.

Da wir am nächsten Tag früh los müssen, sind wir froh als wir endlich in unsere Schlafkojen fallen.

Kommentare