Osaka erster Besuch

Da es am Tag in Nagoya jede Menge Wasser vom Himmel geregnet hat, sind wir froh, heute wieder im Zug zu sitzen. Wir kommen trocken und wohlbehalten in Osaka an und erforschen Umeda Station. Auch hier regnet es ordentlich und wir hoffen, dass es bis Abends nachlässt. Ein paar Stunden später treffen wir auf Asako und ich freue mich sie endlich wieder zu sehen. Das letzte Mal haben wir uns in Wien getroffen und das ist schon wieder fast ein Jahr her.

Wir machen uns auf den Weg zu ihrer Wohnung, nur leider ist der Regen noch stärker geworden. Als wir die Zugstation verlassen, sind wir relativ bald ordentlich nass. Die Regenjacken halten zwar was sie uns versprochen, aber die Hosen sind bei den monsoonartigen Wassermassen zu schnell durchnässt.


Nach unserer Ankunft sind wir dann aber mit der Hilfe eines Haarföhnes wieder bald komfortabel trocken und machen uns daran zu Kochen. Heute lerne ich Okonomiyaki zuzubereiten. Okonomiyaki ist eine Art Eierspeise/Palatschinke, die mit Kraut und Fleisch gemeinsam gebraten wird. Auf den Tellern werden dann kleine Portionen mit Mayonnaise, brauner Ponzusauce und Bonitoflocken reichlich garniert. Es ist ein Festschmaus und wir sind sehr angenehm satt. Obwohl wir noch lange plaudern könnten, machen wir uns gegen 22 Uhr auf den Weg ins Bett, unsere Gastgeberin muss ja morgen wieder in die Arbeit und da wollen wir nicht stören.

Osaka Tag 2























Früh geht es raus aus der Wohnung und in Richtung Umeda Station. Asako fährt mit der U-Bahn, wir nutzen unsere Railwaypass und nehmen die Schnellbahn, welche uns in 15 Minuten zur Hauptstation Umeda bringt. Heute ist es richtig Sonnig und das soll mir später noch zum Verhängnis werden. Wir besichtigen einen Kirschblütenpark und dann auch noch die Burg in Osaka. Jetzt war ich schon zum vierten Mal hier, ich glaube das nächste Mal lasse ich aus.

Nachdem wir trotzdem fast alles gelaufen sind und heute schon sehr früh unterwegs waren, sind wir schon um 3 Uhr fertig und verbringen den Rest des Tages mit Kaffee und dem Beobachten von Leuten.









Gegen Abend merke ich, wie es mir immer schlechter geht und schließlich kristallisiert sich heraus, dass ich offensichtlich einen kleinen Sonnenstich habe. Nach jeder Menge Wasser und Isotonischen Getränken bin ich dann wieder halbwegs fit, aber es ist schade, da heute auch Asakos Freund und Yuri vorbeikommen um den Abend mit uns zu verbringen. Nachdem ich Tags davor schon nahezu die Hälfte der Schokomitbringsel an Asako verschenkt habe, ist heute Yuri an der Reihe und auch sie freut sich sehr. Ich glaube ich habe eine halbwegs gute Auswahl getroffen. Schokobananen und Mannerschnitten sind wie immer ein Renner, bei den Katzenzungen bin ich gespannt, was ich da wohl mitbekommen werde.

Auch heute wird es nicht all zu spät, gegen 23 Uhr sind wir im Bett, was mich in meinem angeschlagenen Zustand besonders freut. Am nächsten Morgen geht es ab nach Fukuoka auf die Insel Kyushu, da werden wir wohl früh ankommen.



Kurz vor 6 Uhr stehen wir auf und bereiten einen kleinen Kaffee für Asako vor. So lebhaft sie unter Tags ist, so ferngesteuert läuft ihr Morgenprogramm ab. Da wollen wir sie nach besten Kräften unterstützen und versuchen auch schnell alles fertig zu machen. Schon bald sind wir wieder auf dem Weg zum Bahnhof, aber nicht ohne vorher noch für Ende April ein Treffen ausgemacht zu haben. Dann werden wir fürs Wochenende bleiben und daher auch länger am Abend was tun können. 

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